Forstunfall mit Todesfolge in Brandberg
Am 21. März 2026, gegen 08:30 Uhr war ein 58-jähriger Österreicher gemeinsam mit seinem Sohn, seinem Enkelsohn und einem Bekannten mit Forstarbeiten in einem steilen Waldstück oberhalb von Brandberg beschäftigt. Dabei führten sie eine Holzschlägerung durch und beförderten die gefällten Stämme mittels Seilwinde auf die darunterliegende Gemeindestraße. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte der 58-Jährige plötzlich ab und blieb ca 5 Meter unterhalb der Absturzstelle bewusstlos liegen. Der Enkelsohn des Verunglückten (10-jähriger Österreicher) konnte das Unglück wahrnehmen und setzte Angehörige darüber in Kenntnis. Diese setzten einen Notruf ab. Der Verunglückte wurde unter fortgesetzter Reanimation vom Notarzthubschrauber "Martin 7" mittels Taus geborgen und in flacheres Gelände transportiert. Dort verstarb der Verunglückte. Um die Todesursache ermitteln zu können, wurde von der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet. Nach Abschluss der Erhebungen werden Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Schwaz erstattet.